Klimaschutz einfach machen

100 %-Verband fordert PV-Ausbau durch Bürokratie-Abbau

Freiburg. Die 100 % GmbH Wirtschaftsverband Erneuerbare Energien Regio Freiburg fordert das Klimakabinett der Bundesregierung auf, im September endlich Beschlüsse zu fassen und die überbordende Bürokratie bei kleineren Solaranlagen abzuschaffen.

Viele Hausbesitzer sind bereit, etwas für den Klimaschutz zu tun, zumal selbst genutzter Solarstrom auch volkswirtschaftlich sinnvoll ist. Bei der PV-Anlage auf dem eigenen Dach, deren Installation wenig Aufwand erfordert, kann Geld sicher, rentabel und sinnvoll investiert werden. Viele, insbesondere ältere Hausbesitzer, scheuen – und dies ist sehr gut nachvollziehbar – den mächtigen bürokratischen Aufwand. Neben diversen Anmelde- und Meldepflichten sind zahlreiche Erklärungen für das Finanzamt erforderlich. So müssen teilweise monatlich Umsatzsteuervoranmeldungen abgegeben werden, was nur elektronisch möglich ist.

Der Bürokratieverzicht erleichtert nicht nur die Investitionsentscheidung für den Klimaschutz, sondern rechnet sich auch für den Staat. Bei einer durchschnittlichen PV-Anlage von 5 kWp Leistung auf dem Privathaus kassiert der Staat im Durchschnitt von 20 Jahren pro Jahr einen unteren bis mittleren zweistelligen Betrag, der noch nicht einmal den Verwaltungsaufwand abgedeckt. Verbandsgeschäftsführer Ulrich Hummel: „Wer in seinem Garten drei Kirschbäume hat, die meisten Früchte selber isst, einige Kilo an seine Verwandten verschenkt und einige Körbe an seine Nachbarn verkauft, wird vom Staat auch nicht als landwirtschaftlicher Betrieb geführt, verwaltet und besteuert“. Deshalb fordert der Verband, PV-Anlagen bis zu 10 kWp Leistung auf Privathäusern als Privatangelegenheit einzustufen und nicht als Gewerbetrieb. Die Bürokratie muss auf die Anmeldung der Anlage beim Energieversorger und der Netzagentur beschränkt werden, was durch den Installateur erledigt werden kann.

Gemäß EU-Recht gibt es gegen die Freistellung von Eigenverbrauch und Bagatellverkauf keine Bedenken. Andere europäische Länder haben deshalb schon entsprechende Initiativen ergriffen. Wenn die Bundesregierung den Klimaschutz ernst nimmt, muss sie endlich aktiv werden.

Sauberer Strom aus Südbaden ist wirtschaftlich

P R E S S E M I T T E I L U N G

Freiburg, 3. April 2017

Die verbrauchsnahe Erzeugung von Strom aus Erneuerbaren Energien ist volkswirtschaftlich überlegen.

 

Gegner der Energiewende haben sich in den letzten Monaten vermehrt unwissend und unqualifiziert über die Wirtschaftlichkeit dezentraler Stromproduktionsanlagen ausgelassen. Jüngst fühlte sich sogar ein Wanderverein aufgerufen, zur Wirtschaftlichkeit von Windenergieanlagen im Schwarzwald Stellung zu nehmen.

Der Wirtschaftsverband 100 Prozent Erneuerbare Energien möchte die öffentliche Diskussion nachfolgend mit Fakten anreichern: Strom aus modernen Windenergie- und Photovoltaikanlagen weist Produktionskosten von aktuell 6 bis 10 Cent pro Kilowattstunde auf, der aus Wasser- und Biomasse geringfügig höhere Werte. Die durchschnittlichen Produktionskosten von Neuanlagen im Bereich erneuerbarer Energie liegen in unserer Region deutlich unter den Kosten neuer Öl-, Gas-, Kohle- oder Atomkraftwerke.

Eine verbrauchsnahe, dezentrale Erzeugung von klimafreundlichem Strom ist auch volkswirtschaftlich deutlich überlegen. Der hier erzeugte Strom wird vor Ort verbraucht, da Baden-Württemberg ein Stromimporteur ist. Zwar weisen große Anlagen an besonders günstigen Standorten etwas geringere Produktionskosten aus – den etwas niedrigeren Erzeugungskosten stehen allerdings weit höhere Transportkosten gegenüber. So treten aus physikalischen Gründen beim Transport von Strom über weite Strecken, zum Beispiel von der deutschen Nordseeküste nach Südbaden sowie wie beim Hoch- und Runtertransferieren unterschiedlicher Spannungsebenen immer Verluste auf. Der Transport selbst, aber auch Maßnahmen bei Netzengpässen kosten pro Kilowattstunde Strom mehrere Cent. Zudem sind in eine volkswirtschaftliche Rechnung auch Sicherheitsaspekte einzubeziehen: Sollte zukünftig die Stromversorgung ganzer Landesteile von einigen wenigen und schwer zu schützenden Stromtrassen abhängen, dann würden sich erhebliche Risiken ergeben.

Der Geschäftsführer des Wirtschaftsverbands 100 Prozent Erneuerbare Energien bringt es auf den Punkt: „Aus wirtschaftlicher Sicht bieten neben den günstigeren Kosten einer verbrauchsnahen Stromproduktion aus Erneuerbaren Energien auch die regionale Wertschöpfung beim Bau und Betrieb, zusätzliche Steuereinnahmen und die Schaffung zukunftsfähiger Arbeitsplätze vor Ort große Vorteile. Deshalb setzen wir aus ökologischen und ökonomischen Gründen auf den raschen Ausbau der Regenerativen Energien in Südbaden.“

Newsletter November 2015

Liebe Mitglieder und Freunde des Wirtschaftsverbands 100 Prozent,

es heißt: Alles Gute kommt von oben. Stimmt das? Im Falle der Energiewende ganz sicher nicht. Es ist nicht die Versammlung der Staaten auf UN-Konferenzen oder die EU-Kommission, es sind nicht die Regierungen in der westlichen Welt oder die großen Konzerne, welche die Entwicklung beim Thema Energiewende und Klimaschutz vorantreiben. Es sind vielmehr einzelne Bürger, Initiativen, kleine Firmen sowie die Städte und Gemeinden weltweit, welche die entscheidenden Impulse setzen. Von unten, vor Ort, im Kleinen ändern sich die Verhältnisse des global village. Deshalb ist der Wirtschaftsverband 100 Prozent seit über sechs Jahren regional aktiv in der Solarregion Freiburg, die sich langsam zu einer 100%-Region weiterentwickelt. weiterlesen…

Inhalt

  • Editorial
  • Neumitglied Enit Energy IT Systems GmbH
  • Mit der App “LED-Navi” Strom und Geld sparen
  • Bericht von der Energietour 4-2015: Dämmung
  • Bericht vom Netzwerkabend am 14. Oktober
  • Unternehmensnachrichten: das greenTec-Magazin 2016/17 ist da
  • Termine

 

Das neue SC-Stadion: Mit Energie in die Champions League

P R E S S E M I T T E I L U N G

Für den SC ist es ein Traum: in der Champions League spielen! Energetisch könnte der Sport-Club Freiburg mit dem neuen Stadion am Wolfswinkel in die Champions League aufsteigen – mit einem Stadion der Zukunft. Davon ist der Wirtschaftsverband 100 Prozent Erneuerbare Energien Regio Freiburg überzeugt. Aufsichtsratsvorsitzender Andreas Markowsky: „Die beiden wichtigsten Player SC und Stadt Freiburg haben ihr Interesse sowie ihre Unterstützung signalisiert und der WEE 100 % bietet seine Fachkompetenz in Energie- und Nachhaltigkeitsfragen an“.

Mit dem Slogan „Heimat. Leidenschaft. Zukunft.“ hat der Sport-Club erfolgreich beim Bürgerentscheid im Februar 2015 für sein Stadionneubauprojekt geworben. Der Neubau, seine Finanzierung und der Standort sind damit beschlossene Sache. In den nächsten Jahren kann ein für die ganze Region wichtiges, symbolträchtiges und – sofern es richtig angepackt wird – zukunftsweisendes Neubauprojekt entstehen.

Aufbauend auf der langen Tradition eines umweltfreundlichen SC-Stadions und einer engagierten Bürgerbeteiligung will der Wirtschaftsverband 100 % Erneuerbare Energien mit seinen Mitgliedern am neuen Standort im Freiburger Westen zu einem klimaneutralen Stadion beitragen, das sämtlichen Effizienzgesichtspunkten gerecht wird und mehr Energie aus erneuerbaren Energien produziert, als es verbraucht.

„Selbstverständlich“, so der Geschäftsführer des Verbandes, Per Klabundt, „müssen Aspekte wie die umweltfreundliche Anreise der Fans bei Heimspielen oder die Abfallvermeidung genauso einbezogen werden wie z.B. Fair Trade-Aspekte bei den Fanartikeln oder ein auf regionalen und Bio-Produkten basierendes Catering. Bau und Betrieb sollen nachhaltig sein.“

Die Mehrinvestitionen, die ein klimaneutrales Stadion verursacht, stellen langfristig eine rentable Investition dar und können somit auch über Bürgerbeteiligungen finanziert werden. Dies schafft nicht nur eine verstärkte Bindung zwischen Bürgern, Fans und Verein, sondern strahlt über eine entsprechende Kommunikationsstrategie auch auf die Stadionbesucher sowie auf die ganze Stadt und das Umland ab. Der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende Dieter Seifried weist hierbei auf einen interessanten Nebeneffekt hin: „Der SC wird bei der Finanzierung des Stadion durch die Bürgerbeteiligung entlastet und gleichzeitig erhöhen die mittelständischen Unternehmen die regionale Wertschöpfung.“

Profi-Fußball ist heute eine gesellschaftlich wichtige Komponente und sollte gerade in der Green City dazu genutzt werden, um die Fans und die Bevölkerung im Hinblick auf den Klimaschutz anzusprechen und einzubinden.

Der Stadionneubau bietet große Chancen, um die bereits vorhandenen Ansätze zu intensivieren und neue Wege zu gehen. Die Mitgliedsunternehmen des WEE 100 % würden gerne erstklassigen Fußball in einem erstklassigen Stadion sehen und sich dafür einsetzen, dass das neue SC-Stadion in der Champions League spielt. Ein Stadion, das den Sympathieträger SCF in der Solarregion Freiburg als innovatives, zukunftsfähiges und umweltbewusstes Unternehmen präsentiert. Ein Stadion, das, auch über Bürgerbeteiligungsmodelle für Energieanlagen, Identität stiftet.

Es gibt nichts Gutes, außer man tut es!

P R E S S E M I T T E I L U N G
Der Wirtschaftsverband 100 Prozent Erneuerbare Energien (WEE 100%) kritisiert den Gemeinderatsbeschluss zum Bau des neuen FWTM-Verwaltungsgebäudes als völlig falsche Entscheidung. Es ist aus Sicht des Wirtschaftsverbands 100 Prozent zum einen ein fatales Signal, wenn man dem eigenen Anspruch als Green City nicht gerecht wird. Und es ist zum anderen schlichtweg falsch, dass sich ökologischere und energieeffizientere Lösungen nicht rechnen.
Die städtische Tochter Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG (FWTM) plant ihr eigenes neues Verwaltungsgebäude nur nach dem Freiburger Baumindeststandard zu errichten (KfW-70-Effizienz-Standard). Der Gemeinderat hat vorgestern der Investition und damit der Planung der FWTM zugestimmt. Ein weitergehender Antrag der grünen Fraktion zusammen mit den Fraktionen JPG und FL/FF, das neue FWTM-Verwaltungsgebäude am Flugplatz im Passivhausstandard oder gar Plusenergiestandard zu errichten, wurde mit großer Mehrheit abgeschmettert. Der Argumentation des Finanzbürgermeisters Otto Neideck folgend lehnten die Gemeinderatsfraktionen von CDU, SPD, FDP und Freien Wählern einen besseren energetischen Standard geschlossen aus Kostengründen ab.
Der WEE 100 % beurteilt diese Entscheidung äußerst kritisch: Die FWTM hat auf den Expos in Hannover und Shanghai für unsere Green City Freiburg geworben mit dem Argument, hier gingen Ökologie und Ökonomie eine zukunftsfähige Verbindung ein, zum Wohle der regionalen Wertschöpfung und des Klimaschutzes. Nun werden anlässlich des FWTM-Neubaus längst widerlegte Ansichten hervorgekramt: Energieeffizienz sei teuer und nutze wenig. Als Betreiber des Green City Clusters argumentierte die Freiburger Wirtschaftsförderung genau umgekehrt.
Geschäftsführer Per Klabundt betont: „Glauben die Verantwortlichen ihren eigenen
Argumenten nicht, dass sich grüne Wirtschaft rechnet, Arbeitsplätze schafft und nachhaltige Investitionen ermöglicht? Die Stadt und ihre Töchter müssen vorbildlich bauen, d.h. so, dass der FWTM-Neubau die Freiburger Klimaschutzkriterien erfüllt – und zwar heute und nicht erst 2050.“ Die im Wirtschaftsverband 100 Prozent Erneuerbare Energien verbundenen Unternehmen zeigen dem Finanzbürgermeister und dem Wirtschaftsförderer Freiburgs gerne auf, warum und wie sich energieeffizientes Bauen wirtschaftlich rechnet.

Antwort Neideck Anfrage Grüne 27-07-2015 KopfbauMesseEnergiestandard:

Download (PDF, 131KB)

Antrag Grüne et al FWTM-Kopfbau GR 28-07-2015:

Download (PDF, 128KB)

Veröffentlicht in “Der Sonntag” 2. August 2015:

Kritik FWTM Neubau

Newsletter Juni 2015

Liebe Mitglieder und Freunde des Wirtschaftsverbands 100 Prozent,

aus Sicht der Erneuerbaren Energiewirtschaft läuft momentan vieles falsch. Beim Klimawandel, bei der Bekämpfung des Klimawandels und bei der Energiepreisentwicklung geht der Trend in die falsche Richtung. Die besorgniserregenden Entwicklungen und die Gründe dafür sind wirtschaftlicher und ökologischer Natur. Letztlich hängt es an den politischen Rahmenbedingungen in Deutschland und der Welt, dass weder Ökonomie noch Ökologie funktionieren. Einen möglichen wirtschaftlichen Lösungsansatz haben wir verbandsintern diskutiert, viel Vergnügen beim Lesen dieser und der anderen News…weiterlesen

Inhalt

  • Editorial
  • Aktuelles
  • GETEC und Intersolar 2015
  • Bericht von der Energietour 2-2015 Energetische Abfallnutzung
  • Bericht vom Netzwerkabend am 12. Juni
  • Neumitglied MM Energiesysteme
  • Termine

 

Newsletter Februar 2015

Liebe Mitglieder und Freunde des Wirtschaftsverbands 100 Prozent,

viele schlechte Nachrichten erreichen uns in diesen Tagen, insbesondere aus der Solarregion Freiburg: Der französische Soitec-Konzern hat den Ausstieg aus der Solarsparte angekündigt (mit der am ISE entwickelten Technologie wurden unter dem Namen Concentrix Konzentrator-Photovoltaik-Zellen in Freiburg produziert); die Freiburger Solarfabrik befindet sich seit dem 2. Februar im Insolvenzverfahren; und auch das Jahr für Jahr stetig wachsende Fraunhofer ISE muss auf den Rückgang von Forschungsaufträgen aus der Industrie reagieren, indem eine „Phase der Konsolidierung“ (Eicke Weber) bei der Mitarbeiterentwicklung eingeleitet wurde.

Die Solarbranche verliert regional Arbeitsplätze – wir haben seit 2012 davor gewarnt. Denn nun erleben wir die traurigen Folgen der EEG-Novellierungen 2012 und 2014. Diese Entwicklung ist nicht vom Himmel gefallen, sondern die logische Folge der Gängelung der deutschen Solar-Wirtschaft durch die Bundespolitik. Deutschland ist bei den Neuinstallationen von PV-Anlagen weltweit auf den fünften Platz zurückgefallen. Nicht nur China, die USA und Japan liegen inzwischen vor der BRD, selbst Großbritannien hat uns überholt. Statt die deutschen Investitionen in die Solartechnik mit einer zukunftsorientierten Industriepolitik abzusichern und jetzt weltweit zu ernten, was man gesät hat, reguliert die Bundesregierung den PV-Ausbau zu Tode…weiterlesen

Newsletter Dezember 2014

Liebe wahre Unterstützer und Antreiber der regionalen Energiewende, liebe Klimaschutzfreunde,
„Wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde mehr.“ Dieser bekannte Spruch trifft auf die deutsche Energiewende zu wie kaum ein anderer. Sie hat viele echte Freunde und leider auch viele falsche.

Zu letzteren gehören zwei hochrangige Vertreter der Bundesregierung, die vor kurzem in Freiburg waren: Zur Feier des 65. Geburtstags unseres Kurators Eicke Weber Ende Oktober war der Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium Rainer Baake im Konzerthaus; einige Tage später redete Peter Altmaier, der ehemalige Bundesumweltminister und jetzige Kanzleramtsminister, auf dem badenova-Zukunftsforum in Merzhausen…weiterlesen

Newsletter Oktober 2014

Liebe Unterstützer und Antreiber der regionalen Energiewende, liebe Klimaschutzfreunde,

ein paar Überschriften aus dem IWR-Energienewsletter der vorletzten Woche beleuchten schlaglichtartig die Lage: EEG-Umlage sinkt – Strompreise steigen dennoch; EU: Oettinger-Studie deckt Vorteile für Erneuerbare Energien auf; Bundesregierung verfehlt KWK-Ziel; Atomausstieg: Vattenfall verklagt Bundesregierung auf Milliarden; Ende der Wüstenstrom-Idee? Desertec-Gesellschaft zerbricht; AKW-Subventionen: Hinkley Point C wird teurer als bisher bekannt; Nichtigkeitsklage: Bundestag lehnt Antrag zu AKW Hinkley Point C ab. Weiterlesen…

Newsletter März 2014

Liebe Mitglieder und Freunde des Unternehmensnetzwerks 100 Prozent,

unter der Energiewende verstehen wir so viel mehr als nur den Strombereich. Seit Monaten versuchen interessierte Kreise – leider inzwischen recht erfolgreich – die politische Debatte auf den angeblich viel zu teuren Ausbau der Erneuerbaren Energien zu verengen. Wir treten nicht nur für den Atomausstieg und einen gemächlichen Ausbau der Erneuerbaren Energien im Strombereich ein. Wir gehen am Samstagmittag auch für Energieeinsparung und Energieeffizienz in Freiburg auf die Straße, auch für nachhaltiges Heizen, Kühlen und Transportieren. Unser Signal an die Politik lautet: Wir wollen die gesamte Energiewende beschleunigen statt sie abzubremsen!

Denn wir verlangen als Bürgerinnen und Bürger eine saubere, sichere und bezahlbare Energieversorgung. Wir fordern eine bürgernahe, verantwortbare und dezentrale Energieerzeugung!

Die Große Koalition plant die Energiewende auszubremsen. Wir lehnen die Pläne der Bundesregierung insbesondere zur Neufassung des Erneuerbaren-Energie-Gesetzes (EEG 2014) ab, weil sie klimafeindlich, ungerecht und ein volkswirtschaftlicher Irrweg sind. Ursula Sladek, Prof. Eicke Weber und Oberbürgermeister Dieter Salomon werden auf unserer Kundgebung im Anschluss an die Demonstration sprechen: für die Bürger-Energiewende, für die bedrohten zukunftsfähigen Arbeitsplätze in Südbaden, für den Klimaschutz.

Aktuelle Infos finden Sie unter www.facebook.com/energiewende.beschleunigen.

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Wessen Interessen vertritt eigentlich die IHK Südlicher Oberrhein?

Pressemitteilung Freiburg, 15. Januar 2014

Der Wirtschaftsverband 100 Prozent Erneuerbare Energien Regio Freiburg verurteilt die Angriffe von IHK-Präsident Steffen Auer gegen die Erneuerbaren Energien scharf. In unseliger Nachfolge seines Amtsvorgängers Karlhubert Dischinger begrüßte Auer das Ausbremsen der Energiewende im Stromsektor durch die alte und die neue Bundesregierung. Den Verlust von Arbeitsplätzen in der regionalen Erneuerbaren Energiewirtschaft erwähnte der Präsident mit keinem Wort.

Der WEE 100 % fordert die IHK Südlicher Oberrhein auf, endlich die Interessen der mittelständischen südbadischen Unternehmen zu erkennen und zu vertreten. Vorbild sollte hier die Handwerkskammer Freiburg sein, die seit vielen Jahren die wirtschaftlichen Vorteile der regionalen Energiewende klar benennt.

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Medienecho

 

 

 

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Bisherige Ausgaben

Newsletter Oktober 2013

Liebe Mitglieder und Freunde des Unternehmensnetzwerks 100 Prozent,

die Diskussion zur Energiewende verengt sich auch in diesen Tagen einmal mehr nur auf den stromseitigen Ausbau der Erneuerbaren Energien. Dabei wird nicht zuletzt von (Noch-)Umweltminister Altmaier der Eindruck erweckt, dass der Ausbau viel zu schnell vonstattenginge und man diesen abbremsen müsse.

Wir verstehen unter Energiewende mehr als den Atomausstieg und den gemächlichen Ausbau der Erneuerbaren Energien. Energieeinsparung und Energieeffizienz bei der Herstellung von Wärme, Antriebsenergie und Strom und bei der Nutzung dieser Energieformen wurden in den letzten Jahren sträflich vernachlässigt. Die alte Bundesregierung hat deshalb auch alle selbstgesteckten Ziele in den Bereichen Energieeinsparung und Energieeffizienz verfehlt.
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Sondernewsletter zur Bundestagswahl 2013

Liebe Freunde und Verfechter der Energiewende vor Ort,

es geht bei der Bundestagswahl am 22. September um viele Themen. Es gibt jedoch meines Erachtenskaum ein anderes Feld, das international so entscheidend ist wie die deutsche Energiepolitik. Der Weg, den die nächste Bundesregierung in der Energiepolitik einschlägt – Fortführung und rasche Umsetzung der Energiewende oder Blockade der Energiewende – wird auch global von kaum zu überschätzender Bedeutung sein. Deutschland spielt eine Schlüsselrolle bei der Bekämpfung des Klimawandels und bei der Etablierung einer nachhaltigen Entwicklung der Industriestaaten. Entwedernimmt die Bundesrepublik ihre Vorreiterrolle wieder wahr oder sie versagt.

Die Energiefrage ist die alles entscheidende Frage für die zukünftige ökologische, wirtschaftliche und soziale Entwicklung – in Deutschland und in der ganzen Welt. Auch das so genannte Kanzlerduell am Sonntag hat verdeutlicht, dass der Wirtschaftsverband 100 Prozent und andere fortschrittliche Kräfte noch viel Aufklärungsarbeit und Politikberatung zu leisten haben. Wer die Energiewende zu 100 % will, der hat keine Wahl am 22. September: Es gibt keine Alternative dazu, die ernsthaften Verfechter der Energiewende zu wählen. Die programmatischen Aussagen und Ankündigungen der zur Wahl stehenden Parteien und ihrer Kandidatinnen und Kandidaten sind deutlich genug. Um die Energiewende zu retten, ist eine umfassende Kurskorrektur der jetzigen Regierungspolitik dringend erforderlich, nicht zuletzt um zigtausende Arbeitsplätze zu erhalten. Weder mit einer Fortführung der bisherigen schwarz-gelben Regierung noch mit einer Großen Koalition ist diese Kurskorrektur erreichbar.

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Newsletter Juli 2013

Liebe Mitglieder und Freunde des Unternehmensnetzwerks 100 Prozent,

während die Energiewende von Peter Altmaier, Philipp Rösler und ihren Kabinettskollegen Woche für Woche in Frage gestellt und aktiv bekämpft wird, tut sich in der Region Erfreuliches: Der WEE begrüßt die Entscheidung der Region Freiburg, sich zur 100 %-Erneuerbare-Energien-Region zu entwickeln. Nicht zuletzt auf Anregung des Wirtschaftsverbands 100 % Erneuerbare Energien (der das Ziel ja ausdrücklich in seinem Namen führt) hat sich nun die Region Freiburg das 100 %-Ziel bis zum Jahr 2050 gesetzt. Die Region Freiburg ist der 1994 vertraglich fixierte politische Zusammenschluss der Landkreise Emmendingen und Breisgau-Hochschwarzwald mit dem Stadtkreis Freiburg und 71 Gemeinden. Die Mitgliederversammlung der Region Freiburg hat Ende Juni ein Positionspapier zur Klimaschutzpolitik verabschiedet und sich darin auf das 100 %-Ziel verpflichtet. Es wurde einstimmig beschlossen, einen Maßnahmenkatalog zu erarbeiten und die Entwicklung zu evaluieren. Aus Sicht unseres Wirtschaftsverbands stehen genug erfahrene Unternehmen vor Ort bereit, dieses Ziel auch deutlich früher zu erreichen.

Alle engagierten Aktivitäten von kommunaler und regionaler Ebene können jedoch von der Bundesebene ausgebremst werden, wenn diese die falschen Rahmenbedingungen setzt. Deshalb ist die Bundestagswahl in knapp 60 Tagen eine Schicksalswahl für die Energiewirtschaft. Es geht um eine Richtungsentscheidung für die deutsche Energiepolitik mit internationaler Bedeutung. Sollte die schwarz-gelbe Bundesregierung im Amt bestätigt werden, dann droht nicht nur die Abschaffung des EEG. Der Wirtschaftsverband 100 Prozent unterstützt den Aufruf von Eurosolar und die folgenden Initiativen: www.energiewende-sichern.de; www.generationenmanifest.de/manifest; www.die-buergerenergiewende.de. Bitte werben auch Sie für den dringend erforderlichen Richtungswechsel. Danke!

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Newsletter Frühjahr 2013

Liebe Mitglieder und Freunde des Unternehmensnetzwerks 100 Prozent,

Peter Altmaiers Frontalangriff auf den weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energien (die so genannte “Strompreisbremse”) ist gerade einmal eine Woche alt und schon kalter Kaffee in der politischen Diskussion. Seine unausgegorenen Vorschläge sind ja auch nur ein sehr durchsichtiges Wahlkampfmanöver.

Das eigentlich Erschreckende an seinem Schnellschuss ist, dass der Bundesumweltminister für Verunsicherung bei Verbrauchern und Investoren sorgt und damit die 400.000 zukunftsfähigen Arbeitsplätze in der Erneuerbaren Energiewirtschaft in Gefahr bringt.

Die möglichst rasche Umsetzung der Energiewende ist der wahre Verbraucherschutz. Denn die Energiewende vor Ort sichert Arbeitsplätze und schafft neue; sie erhöht die regionale Wertschöpfung direkt und indirekt; und nicht zuletzt befreit sie uns von der gefährlichen Abhängigkeit von Atomstrom und fossilien Energieträgern. Dadurch und durch Energieeinsparung und -effizienz bleiben die Energiekosten für die Verbraucher auch zukünftig tragbar. Erneuerbare Energie lässt sich nämlich immer günstiger erzeugen und unser Verbrauch lässt sich drastisch reduzieren.

Warum Peter Altmaier das alles nicht versteht oder verstehen will? Die Wähler werden ihn bei der Bundestagswahl am 22. September hoffentlich eines besseren belehren und ihn abwählen. Das Amt des deutschen Umweltministers verfehlt jeder, der die Energiewende ausbremsen und zu Tode regulieren will – egal ob er Norbert Röttgen, Peter Altmaier oder sonstwie heißt.

Als Verfechter der Erneuerbaren Energien und einer echten sowie umfassenden Energiewende werden wir den Wettstreit im Wahljahr aufnehmen.

Im Bewusstsein, dass wir die besseren Argumente auf unserer Seite haben, verbleibe ich mit sonnigen Grüßen,

Per Klabundt
Geschäftsführer des Wirtschaftsverbands 100 Prozent Erneuerbare Energien

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Pressemitteilung: Altmaiers Wahlkampfgetöse gegen die Energiewende

Peter Altmaiers Vorschläge zum Einfrieren der Energiewende verunsichern Verbraucher und Investoren. Sein durchsichtiger Versuch, die Energiedebatte mit unausgegorenen Versprechungen ins falsche Fahrwasser zu lenken, wird hoffentlich nicht fruchten. Denn letztlich sind 400.000 zukunftsfähige Arbeitsplätze aus der Erneuerbaren Energiewirtschaft in Gefahr – von einem wirksamen Klimaschutz erst gar nicht zu reden.

Was sollen diese in sich nicht stimmigen und nicht abgesprochenen Vorschläge von Bundesumweltminister Altmaier? Seine Vorschläge wird Altmaier nicht umsetzen können; er wird den Strompreis vor der Bundestagswahl im September nicht senken. Sein Pseudoaktionismus hat aus unserer Sicht nur zwei wahltaktische Absichten: Er will die FDP übertrumpfen und er will sich gegenüber Rot-Grün als Verbraucherschützer profilieren.

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Newsletter Dezember 2012

Liebe Mitglieder und Freunde des Unternehmensnetzwerks 100 Prozent,

herrscht jetzt bis Herbst 2013 der totale Stillstand der Energiewende? Umweltminister Altmaier hat jedenfalls erklärt, dass er vor der Bundestagswahl in einem Dreivierteljahr keine Möglichkeit sieht, eine Reform des EEG umzusetzen. Das ist insbesondere angesichts der Position seines Kollegen Rösler eine eher tröstliche Botschaft: Denn Stillstand ist immerhin kein Rückschritt. Aber das sehr bewährte EEG muss weiterentwickelt werden und uns läuft klimapolitisch die Zeit davon.

Konsequentes Handeln auf allen Ebenen ist angesagt – auch aus wirtschaftlichen Gründen. Denn vor dem Hintergrund des historisch niedrigen Zinsniveaus und der steigenden Preise für fossile Energieträger rechnen sich Investitionen in Energieeinsparung, Energieeffizienz und den Ausbau der Erneuerbaren Energien immer rascher und immer mehr. Zeit kostet Geld, jede Verzögerung der Energiewende belastet unsere Volkswirtschaft.

Unser nördlicher Nachbar Dänemark macht es Deutschland vor. Dank einer mutigen und durchdachten Energiepolitik befindet sich das kleine Nachbarland tatsächlich erfolgreich auf dem Weg, bis 2050 nicht nur bei der Stromerzeugung, sondern auch im Heizungsbereich, im Verkehr sowie in der gesamten industriellen Produktion klimaneutral zu werden. Dänemark hat sich dieses gesellschaftlich-politische Ziel nicht nur gesetzt, es setzt es auch um (z.B. mit einem sehr hohen Anteil von KWK-Anlagen). Die dänischen Erfolge wurden jetzt offiziell auf dem Klimagipfel in Doha bestätigt. Dänemark nimmt Platz 4 im internationalen Ranking der CO2-Vermeider-Staaten ein. Das ist die internationale Spitzenposition, da die Plätze 1 bis 3 nicht vergeben wurden. Die Bundesrepublik landet übrigens auf Rang 8. Damit sollten wir uns nicht zufrieden geben, sondern uns vielmehr am Spitzenreiter orientieren. Denn wir sind zwar nicht schlecht, aber wir könnten viel besser sein.

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Newsletter November 2012

Liebe Vordenker und Pioniere der regionalen Energiewende,
liebe Umsetzer und Vermittler der 100%-Region,
liebe Unterstützer und Förderer einer zukunftsfähigen Energiewirtschaft vor Ort,

die Energiewende spielt sich nicht nur vor Ort ab, weil sie dezentral ist. Auch der eigentliche Impuls zum Handeln kommt von unten – aus den Kommunen und Regionen heraus, von den Bürgerinnen und Bürgern, aus den kleinen und mittelständischen Unternehmen. Der Versuch, sich auf internationalen Konferenzen auf eine ernsthafte Bekämpfung des Klimawandels zu einigen, scheitert Jahr für Jahr grandios. Dagegen entsteht – von einzelnen kommunalen Vorreitern ausgehend – auch in der Region Freiburg ein regionales Bewusstsein, welche Vorteile die Energiewende bietet.

Welche Chancen und welche Investitionsmöglichkeiten eine 100-prozentige Energieversorgung aus Erneuerbaren Energiequellen eröffnet, erkennen immer mehr Menschen. Die jüngste Potentialstudie zeigt die Lösungswege auf, die unsere Region zur 100 %-Region werden lassen. Mit unserem Newsletter informieren wir Sie zukünftig über aktuelle Termine, Maßnahmen und Entwicklungen aus wirtschaftspolitischer Sicht.

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Vom Regen in die Jauche

Pressemitteilung

Der Wirtschaftsverband 100 Prozent Erneuerbare Energien kritisiert die Grundlinien der Energiepolitik des neuen Umweltministers Peter Altmaier scharf. Die Energiewende findet bislang trotz der ständigen Bremsversuche der Bundesregierung statt. Ein Kurswechsel tut nun dringend not – ebenso wie verstärkte Anstrengungen im Einspar- und Effizienzbereich.

Am 22. Mai 2012 wurde Peter Altmaier als Nachfolger von Norbert Röttgen zum Bundesumweltminister ernannt. Kaum hundert Tage im Amt verkündete er im ZDF-Morgenmagazin vom 17. September 2012 zur Windenergie: “Die Ausbaupläne müssen auf ein vernünftiges Maß zurückgeführt werden”. Damit liegt Altmaier voll auf der Linie seiner Kanzlerin. Und mit dem ebenfalls für die Energiepolitik zuständigen Ressortkollegen Rösler ist sich der neue Umweltminister auch völlig einig.

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Weht auch bei der südbadischen CDU ein neuer Wind?

Pressemitteilung

Einen sachkundigeren und besseren Motivator hätte man kaum einladen können als Klaus Töpfer, wenn es um das Thema Energiewende geht. Der CDU-Mann erklärte seinen Parteifreunden auf dem Bezirksparteitag der CDU Südbaden die vielfältigen Vorteile der Energiewende für die Region. Die südbadische CDU verabschiedete dann ein Positionspapier, das sich klar zum Windkraftausbau bekennt und das 10-%-Ziel der Landesregierung mitträgt.

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Rösler und Röttgen starten Generalangriff auf die Energiewende

Pressemitteilung

Mit einer an Verlogenheit und Unverschämtheit nicht zu überbietenden Argumentation haben die Bundesminister Rösler und Röttgen heute einen Generalangriff auf die Energiewende eingeleitet. Die heute in Berlin vorgestellten Pläne der Bundesregierung bestehen zum einen aus einem Abwürgen der Solarstrom-Förderung, die bereits per Gesetz am 9. März festgezurrt werden soll. Zum anderen werden die EU-Anstrengungen, endlich mit der Energieeffizienz deutlich voranzukommen, blockiert.

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Rahmenbedingungen der Energiewende stimmen einfach nicht

Wirtschaftsverband 100 Prozent Erneuerbare Energien und Kerstin Andreae fordern Kurswechsel der Bundesregierung

Pressemitteilung

Bei einem internen Fachgespräch tauschten sich Experten aus der regionalen Energiewirtschaft mit der Bundestagsabgeordneten Kerstin Andreae über die bundespolitischen Rahmenbedingungen der regionalen Energiewende aus. Der Wirtschaftsverband 100 Prozent hatte die Unternehmensführer aus den Bereichen Energieeinsparung und –effizienz sowie aus dem Bereich der Erneuerbaren Energien mit der Kuratorin des Wirtschaftsverbands 100 Prozent in die Energieagentur Regio Freiburg eingeladen, um zu erörtern, wo die Rahmenbedingungen stimmen und wo nicht.

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2012 zum Jahr der regionalen Energiewende machen

Wirtschaftsverband 100 Prozent Erneuerbare Energien fordert Beschleunigung für 2012

Pressemitteilung

Aus Sicht des Wirtschaftsverbandes 100 Prozent Erneuerbare Energien Regio Freiburg ist ein größeres Tempo nötig und möglich – vor Ort in Südbaden genauso wie in allen anderen Regionen der Welt. Die Energieeinsparung durch energetische Gebäudesanierung, die Steigerung der Energieeffizienz und der Ausbau der regenerativen Strom- und Wärmeerzeugung müssen mehr Fahrt aufnehmen. Je rascher die Energiewende vor Ort umgesetzt wird, umso früher profitieren Gesellschaft, Umwelt und Wirtschaft davon. Geschäftsführer Per Klabundt präzisiert: „Jedes Jahr des Weiterso kostet viel Geld für Energieimporte und schädigt die Umwelt. Je schneller und konsequenter man umsteuert, umso mehr spart man ein auf der einen Seite und gewinnt man auf der anderen Seite. Ein Verharren in den Strukturen der fossilen Energiewirtschaft wird in vielfacher Beziehung immer teurer.

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Wechsel im Aufsichtsrat des Wirtschaftsverbands 100 Prozent Erneuerbare Energien

Pressemitteilung

Auf der Gesellschafterversammlung des Wirtschaftsverbandes 100 Prozent Erneuerbare Energien Regio Freiburg fand am gestrigen Dienstag eine Neubesetzung des Aufsichtsrats statt. Die im Juli 2009 von neun Gründungsgesellschaftern ins Leben gerufene 100 Prozent GmbH wurde seit Dezember 2009 von Per Klabundt als Geschäftsführer zusammen mit dem dreiköpfigen Aufsichtsrat entwickelt. Diesem gehörten Rolf Disch als Vorsitzender, Andreas Markowsky als stellvertretender Vorsitzender und Ekkehard Sester an.

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Volle Windkraft voraus!

Pressemitteilung

Der Wirtschaftsverband 100 Prozent begrüßt ausdrücklich die ehrgeizigen Pläne der neuen Landesregierung zum Ausbau der Windkraft im Ländle. Auch das im Kabinettsbeschluss vom 26. Juli zukünftig vorgesehene Planungsverfahren findet seine volle Zustimmung, weil es Blockadehaltungen verhindern wird. Die Kritik der Regionalverbände daran – die in den letzten Jahren für die Schwarz-weiß-Planung von Windkraftvorrangflächen verantwortlich waren – kann der Wirtschaftsverband für Erneuerbare Energien dagegen überhaupt nicht nachvollziehen.

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Offener Brief des Wirtschaftsverbands 100 Prozent Erneuerbare Energien Regio Freiburg an Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen

Sehr geehrter Herr Minister,

je schneller und konsequenter die Energiewende in Deutschland umgesetzt wird, umso schneller profitiert die deutsche Volkswirtschaft und jeder Einzelne von einer sauberen, auch zukünftig bezahlbaren und sicheren Energieversorgung. Ressourcen- und Umweltschutz, der Schutz des Klimas, Unabhängigkeit von Energieimporten, regionale Wertschöpfung und zahlreiche zukunftsfähige neue Arbeitsplätze – jeder dieser sehr positiven Aspekte der Energiewende spräche schon für sich allein dafür, alles zu tun, um die Energiewende möglichst stark zu beschleunigen. Auch die gesellschaftlichen Vorteile bieten neben den ökonomischen und den ökologischen Vorteilen einen deutlichen Mehrwert gegenüber der konventionellen Energiewirtschaft mit ihren zentralistischen und von Oligopolen geprägten Strukturen.

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Neuer Wind für unsere Region

Der Wirtschaftsverband 100 Prozent Erneuerbare Energien Regio Freiburg fordert den zügigen Ausbau der Windkraft an Land, insbesondere in der Region.

Pressemitteilung

Verbandsgeschäftsführer Per Klabundt betont: „Alle Vorteile liegen auf der Hand: Viele ausgezeichnete Standorte sind in unserer Region vorhanden, es kann viel sauberer Strom kostengünstig produziert werden. Der Strom wird in der Region benötigt und muss daher nicht über hunderte von Kilometern transportiert werden. Südbaden wird unabhängiger von Stromimporten, hier entsteht die regionale Wert- schöpfung ebenso wie zukunftsfähige Arbeitsplätze. Projektbetreiber, Finanzierer und Anlagenbetreiber werden größtenteils Unternehmen und Bürger aus der Region sein, vom Ausbau der Windkraft profitieren die Umwelt und die Menschen hier vor Ort.“Sauberer Windstrom lässt sich heute schon mit einer Vergütung von durchschnittlich 8,5 Cent erzeugen, allerdings nur an Land. Auf See – also neudeutsch offshore – wird die Kilowattstunde Windstrom für ungefähr die doppelten Kosten produziert und erhält die doppelte Einspeisevergütung. Die Forderungen nach einer noch höheren EEG-Einspeisevergütung für Offshore-Anlagen werden nun immer lauter.

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